Definition
Ein Ansaugrauchmelder (ASD) entnimmt über ein Netz aus perforierten Rohren laufend Luftproben und analysiert sie in einer empfindlichen Detektionskammer. Er erkennt Rauch sehr früh, auch bei sehr geringer Konzentration.
Kernpunkte
- Er eignet sich für grosse Volumen, schwer zugängliche Räume und empfindliche Umgebungen (Informatik, Kühllager).
- Die sehr frühe Detektion lässt mehr Zeit für die Alarmorganisation und den Einsatz.
- Das Rohrnetz muss berechnet werden (Längen, Öffnungen), um die angegebene Empfindlichkeit zu gewährleisten.
- Er ist eine Alternative oder Ergänzung zu punktförmigen Meldern.
Normative Referenzen
- EN 54-20 (Ansaugrauchmelder)
- SES-Richtlinie für Brandmeldeanlagen
- Richtlinie 20-15 (Brandmeldeanlagen)
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