Definition
Die Melderzone ist die Gliederungseinheit der Anlage: eine Gruppe von Meldern, deren Auslösung als Ganzes signalisiert und verarbeitet wird. Die Gliederung in Zonen und Meldergruppen erlaubt die schnelle Lokalisierung eines Brandausbruchs und die Ansteuerung der richtigen Einrichtungen.
Gliederungsprinzipien
- Die Zonen orientieren sich an den Brandabschnitten oder Nutzungseinheiten des Gebäudes.
- Das Detektionskonzept wird vor der Ausführung validiert, die Melderwahl folgt dem Risiko jedes Raums.
- Jede Zone respektiert die maximalen Überwachungsflächen pro Melder: 60 bis 80 m² für einen punktförmigen Rauchmelder (10 bis 12 m Abstand zwischen Meldern), 20 bis 30 m² für einen Wärmemelder (6 bis 8 m), der Wandabstand beträgt die Hälfte des Melderabstands. Höhe, Hindernisse und Raumbedingungen reduzieren diese Werte.
Der Zusammenhang mit der Matrix
In der Steuermatrix ist die Zone die Zeile: Sie löst die Befehle aus. Eine unklare Gliederung erzeugt eine unklare Matrix und dann einen scheiternden integralen Test. Klare Zonen, klare Matrix.
Normative Referenzen
- SES-Richtlinie BMA, Ausgabe 01.07.2021, Ziff. 3 und 5 (Planung und Meldergruppen), Ziff. 7.2 (Flächen und Abstände)
- Richtlinie 20-15 (Planung und Montage der Meldergruppen)
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