Definition
Die Melderzone ist eine Gliederungseinheit zur Lokalisierung des Alarmursprungs. Sie ist vom Ansteuerbereich zu unterscheiden, der die Steuerbefehle eines Szenarios zusammenfasst. Ein oder mehrere Detektionszonen beziehungsweise Meldergruppen können einen Ansteuerbereich speisen.
Gliederungsprinzipien
- Die Zonen orientieren sich an den Brandabschnitten oder Nutzungseinheiten des Gebäudes.
- Das Detektionskonzept wird vor der Ausführung validiert, die Melderwahl folgt dem Risiko jedes Raums.
- Die Überwachungsflächen sind für punktförmige Rauch- und Wärmemelder getrennt und mit allen Bedingungen der aktuellen SES-Tabellen zu prüfen (Höhe, Geometrie, Hindernisse, Nutzung und Ausnahmen).
Der Zusammenhang mit der Matrix
In einer normativen Steuermatrix steht die Zeile für einen Ansteuerbereich. Übernimmt ein Werkzeug Detektionszonen direkt als Achse, muss die Fachplanung prüfen, ob beide Gliederungen im Projekt tatsächlich übereinstimmen.
Normative Referenzen
- SES-Richtlinie BMA, Ausgabe 01.07.2021, Ziff. 3 und 5 (Planung und Meldergruppen), Ziff. 7.2 (Flächen und Abstände)
- Richtlinie 20-15 (Planung und Montage der Meldergruppen)
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