Definition
Der Brandmelder überwacht kontinuierlich eine charakteristische Brandkenngrösse (Rauch, Wärme, Strahlung) und übermittelt sein Signal an die Brandmelderzentrale. Die Wahl des Meldertyps richtet sich nach dem Risiko des Raums und den Umgebungsbedingungen.
Die wichtigsten Typen
- Punktförmiger Rauchmelder: der häufigste Typ, Überwachungsfläche 60 bis 80 m² je nach Raumhöhe.
- Wärmemelder: für Räume, in denen Rauch nicht auswertbar ist (Küche, Werkstatt), Überwachungsfläche 20 bis 30 m², Raumhöhe bis 7,5 m.
- Mehrfachsensormelder: kombiniert mehrere Kenngrössen, gleiche Flächen wie der Rauchmelder.
- Flammenmelder: reagiert auf Strahlung, für Risiken mit offenem Feuer.
- Linienförmiger Melder: Überwachung grosser Distanzen (Hallen, Atrien).
- Ansaugrauchmelder (ASD): aktive Luftprobenentnahme, für empfindliche oder schwer zugängliche Räume.
Diese Überwachungsflächen bestimmen die Anzahl Melder eines Raums: Der Melderrechner wendet sie auf eine gegebene Fläche und Raumhöhe an.
Zu den automatischen Meldern kommt der Handfeuermelder (rot, geprüft nach EN 54-11), dessen Frontseite mindestens 15 mm über die Montagefläche vorstehen muss.
Symbole auf den Plänen
Die SES-Richtlinie definiert die in der Schweiz verwendeten offiziellen grafischen Symbole, unter anderem für Rauchmelder, Handfeuermelder, Flammenmelder und Ansaugsysteme. Sie werden unverändert auf den Detektionsplänen eingesetzt.
Normative Referenzen
- SES-Richtlinie BMA, Ausgabe 01.07.2021, Ziff. 6 (Melderwahl), Ziff. 7.2 (Flächen und Abstände), Ziff. 7.12 (Handfeuermelder), Anhang A (Symbole)
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