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V

Flucht- und Rettungswege

Geschützte Wege, die im Brandfall ein sicheres Verlassen des Gebäudes und den Zugang der Rettungskräfte ermöglichen.

Informativer, von sdai.ch verfasster Inhalt. Keine Verbindlichkeit gegenüber VKF, SES oder SIA: Massgebend sind allein die offiziellen Texte.

Verwandte Begriffe

Brandschutztür

Feuerwiderstandsfähige Tür, die geschlossen die Abschnittsbildung erhält; oft von der Detektion angesteuert, um im Alarmfall zu schliessen.

Brandabschnitt (Abschnittsbildung)

Aufteilung eines Gebäudes in Abschnitte, die durch feuerwiderstandsfähige Bauteile getrennt sind, um die Brandausbreitung zu begrenzen.

Brandfallsteuerung (BFS)

Automatische oder manuelle Ansteuerung einer Gebäudeeinrichtung im Brandfall: Brandschutztüren, Entrauchung, Aufzüge, Lüftung.

Im Blog lesen

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Definition

Flucht- und Rettungswege sind die Wege, die Personen ein sicheres Verlassen des Gebäudes und den Rettungskräften den Zugang ermöglichen. Ihre Bemessung (Breiten, Längen) und ihre Türen sind in der Richtlinie 16-15 geregelt.

Kernpunkte

  • Die Branddetektion sichert diese Wege durch Steuerungen (Türen, Entrauchung, Entriegelung).
  • Brandschutztüren und Abschnittsbildung schützen die Wege vor Rauch und Feuer.
  • Der Alarm, auch als Sprachalarm, leitet die Personen zu den Ausgängen.
  • Die Kohärenz zwischen Evakuierung, Abschnittsbildung und Steuerungen wird bei der Abnahme geprüft.

Normative Referenzen

  • Richtlinie 16-15 (Flucht- und Rettungswege)
  • Erläuterung 108-15 (Brandfallsteuerungen)
  • VKF-Brandschutznorm