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Täuschungs- und Fehlalarm

Alarm ohne echten Brand, durch täuschende Einflüsse, Staub, Arbeiten oder einen technischen Fehler ausgelöst.

Definition

Ein Täuschungs- oder Fehlalarm ist ein Alarm ohne echten Brand. Er kann von einem täuschenden Einfluss (Dampf, Staub, Aerosole), von Arbeiten, von einer falschen Melderwahl oder -platzierung oder von einem technischen Fehler stammen.

Kernpunkte

  • Wiederholte Fehlalarme untergraben das Vertrauen und können die Reaktion bei einem echten Ereignis verzögern.
  • Die Alarmverzögerung (Erkundung, Rückstellung) und die Alarmorganisation helfen, Auslösungen zu filtern.
  • Die zum Raum passende Melderwahl reduziert täuschende Ursachen.
  • Wartung und Sauberkeit der Melder begrenzen ungewollte Auslösungen.

Normative Referenzen

  • SES-Richtlinie für Brandmeldeanlagen
  • Erläuterung 108-15 (Alarmorganisation und Verzögerungen)

Informativer, von sdai.ch verfasster Inhalt. Keine Verbindlichkeit gegenüber VKF, SES oder SIA: Massgebend sind allein die offiziellen Texte.

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