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Alarmverzögerung

Zulässige Verzögerung mit instruiertem Personal zwischen Alarm und Übertragung, um eine Erkundung vor dem Aufgebot zu ermöglichen.

Definition

Die Alarmverzögerung ist die zulässige Verzögerung zwischen Detektion und Übertragung an die Rettungskräfte, wenn eine Alarmorganisation mit instruiertem Personal eine Erkundung vor Ort erlaubt. Sie soll Fehlalarme filtern, ohne einen nötigen Einsatz zu verzögern.

Kernpunkte

  • Man unterscheidet eine Präsenzverzögerung (Berücksichtigung des Alarms) und eine Erkundungsverzögerung (Prüfung vor Ort).
  • Die Präsenzverzögerung ist auf 3 Minuten, die Erkundungsverzögerung auf 5 Minuten begrenzt.
  • Diese Zeiten setzen eine dauernd verfügbare Organisation und Personal voraus; sonst erfolgt die Übertragung sofort.
  • Die Verzögerung gilt nicht für Funktionen, die unmittelbar bleiben müssen.

Normative Referenzen

  • Erläuterung 108-15 (Alarmorganisation und Verzögerungen)
  • SES-Richtlinie für Brandmeldeanlagen

Informativer, von sdai.ch verfasster Inhalt. Keine Verbindlichkeit gegenüber VKF, SES oder SIA: Massgebend sind allein die offiziellen Texte.

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